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„Ich will einfach nur glücklicher sein“ - Das höre ich oft.
Wenn ich nachfrage: "Was bedeutet es für Sie glücklich zu sein in Ihrem Alltag konkret?" herrscht oft kurz ein Schweigen.
Viele Menschen wissen nicht genau, was "glücklich Sein" für sie bedeutet, oft machen sie ihr Glück von Äußerlichkeiten abhängig.
Wie sie aus sich selbst heraus „Glück“ erzeugen können und es diese Möglichkeit gibt, liegt in weiter Ferne.
Dabei hat glücklich Sein so viele Facetten.
Hilfreiche, wohlwollende Gefühle wie:
Hoffnung, Dankbarkeit, Freude, Liebe, Staunen, Stolz, Mut, Neugierde und Lebendigkeit…
Diese Gefühle machen uns „glücklich und zufrieden“ und zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht und ins Herz.
Machen Sie mit und denken Sie jetzt an einen Wohlfühlmoment. Sie werden diesen dann auch fühlen, oder?
Einen Moment, in dem Sie Freude, Dankbarkeit, Freiheit oder vielleicht sogar Stolz empfunden haben. Haben Sie einen?
Manchmal ist das gar nicht so einfach.
Denken Sie jetzt an diesen Moment, erinnern Sie sich lassen sie sich Zeit, machen Sie ihn so stark wie gerade möglich...und wie fühlen Sie sich dabei? Haben Sie ein Lächeln im Gesicht, ein warmes Gefühl in der Brust, oder...?
So einfach kann es sein. Meistens suchen wir nach den ganz großen Momenten, aber es sind die vielen kleinen Ereignisse oder Situationen.
Die Blume am Wegesrand, der herrliche Sonnenuntergang im Urlaub, die tolle Aussicht bei einer Wanderung, die kalten Füße an der warmen Heizung.
Es braucht Übung und einmal reicht nicht. Ja, Sie lesen richtig "Übung" und immer wieder dran bleiben...Warum?
Die hoffnungsvolle Botschaft lautet: "Gute, hilfreiche Gefühle kann man trainieren wie einen Muskel." Wenn dieser "Feel Good" Muskel stärker werden soll, braucht es viele Wiederholungen und dranbleiben.
Doch irgendwann ist dieser Glücksmuskel stark genug um Sie können selbst von innen heraus entscheiden:
Wie will ich mich gerade fühlen. Egal wer oder was einen gerade ärgert, stresst oder nervt.
Das heißt jedoch nicht, die von uns oft als „negativ bewerteten“ empfundenen Gefühle dürfen nicht da sein…
Es ist von Vorteil diesen Gefühlen einen Platz in uns geben. Der Wut, Trauer, Angst, Ärger oder der Scham und der Schuld…
Heute wissen wir, das Gefühle die an der Oberfläche in Schach gehalten werden oder verdrängt werden, im Untergrund weiter brodeln.
Wir versuchen vieles mit dem Verstand zu klären und zu verstehen, dabei bleiben viele Gefühle auf der Strecke und werden immer wieder verdrängt.
Wir wollen diese Gefühle nicht fühlen und bewerten diese als nicht gut, unangenehm oder nicht gesellschaftsfähig! Irgendwann implodieren oder explodieren diese Gefühle und werden zu einem Dauerzustand wir haben Stress, Anspannungen oder ärgern uns über Alles und Nichts...unsere kognitive Bewertung macht ein Gefühl erst negativ. Zum Beispiel kann Wut beflügeln und Energie geben und somit auch hilfreich sein, wenn wir eine gute Selbstregulation besitzen.
Auch unser Körper reagiert auf Gefühlsstress oder verdrängten Gefühlen mit Bluthochdruck, Gastritis oder Darmproblemen, wir schimpfen, sind gereizt, manchmal schlagen wir mit diesen Gefühlen um uns und verletzen unsere Lieben.
Wir bauen eine Art negativen Wahrnehmungsfilter auf, der sich immer mehr auf das Negative fokussiert und irgendwann sind wir nicht mehr in der Lage, das Schöne und Wohlwollende wahrzunehmen.
Jedes Gefühl will gefühlt werden, es ist erstmal ein Gefühl!
Jedoch ist es elementar wichtig, es selbstwirksam regulieren zu können.
Damit wir UNS SELBST und andere nicht schädigen!
Es geht nicht darum, die rosa Brille aufzusetzen und tief in uns brodeln die Gefühle.
Gefühle die wir nicht haben wollen oder schon so zu so selbstverständlich zu unserem alltag gehören, dass dies für uns normal erscheinen.
Es geht um wirkliche Transformation und Veränderung.
- Stark negativen Gedanken produzieren starke negative Gefühle, wie Angst, Unruhe, Stress und Druck und so fühlen und verhalten wir uns dann dementsprechend.Wichtig ist, Sie haben die Wahl hilfreiche Gefühle als Kraftquelle anzuzapfen.


